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Fragen an die Grazer Politik: Frage 8

WIR Wähler: „Auf Kosten der Managergehälter der Holding Graz (bis zu 15000 Euro monatlich!) werden wir eine Jahreskarte für alle Bürger von 120 Euro einführen, die Intervalle angemessen erhöhen, und neue Querverbindungs- Linien einführen.“

Piraten: „Die Piraten setzen sich für ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt zum fahrscheinlosen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Graz ein. Damit soll die Mobilität jedes einzelnen Bürgers erhöht werden und ein umweltfreundliches Verkehrsangebot geschaffen werden. Dies ist in der belgischen Stadt Hasselt und der estnischen Hauptstadt Tallinn bereits Realität. Außerdem unterstützt die Piratnpartei den weiteren Ausbau des ÖPNV.“

KPÖ: „Es gibt drei Möglichkeiten, für die wir uns auch vehement aussprechen: Ausbau des Streckennetzes, Erhöhung der Taktfrequenz und Vergünstigung der Preise. Zur Finanzierung dessen fordert die KPÖ eine Nahverkehrsabgabe durch die Unternehmen, wie es sie auch in Wien gibt.“

BZÖ: „Das Problem der Überfüllung von Zug, Bus und Straßenbahn ließe sich mit einer höheren Taktung der entsprechenden Linien in den Griff bekommen. So weit es dem Gemeinderat beziehungsweise der Stadtregierung möglich ist, Einfluss auf die Graz Linien, welche der Holding Graz angehören, zu nehmen, machen wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten auch für eine intelligente Taktung stark, die zu Stoßzeiten mehr Fahrzeuge zum Einsatz bringt.“

GRÜNE: „Insgesamt wurden 22 ÖV-Beschleunigungsmaßnahmen an Ampeln seit 2008 durchgeführt und laufend optimiert. Zur Kapazitätserhöhung werden wir durch insgesamt 51 neue Busse, wovon schon 17 angekommen sind – darunter Gelenksbusse mit einem Drittel mehr Kapazität als bisher – auf den Linien 31, 41, 63 und 67 einen sprunghaften Kapazitätsanstieg um bis zu 36 Prozent schaffen. Zusätzlich soll die Linie 39 auf längere Busse umgestellt werden. […]“

ÖVP: „Der Takt in Graz, zwischen 4 und 5 Minuten auf den wichtigsten Strecken ist fast doppelt so intensiv wie z.B. in Linz. Da der ÖV zur Zeit mit 35 Mio pro Jahr bezuschusst wird sehe ich hier kaum Möglichkeiten einer Verdichtung.“

FPÖ: „Überprüfungen, wann und wo eine Erhöhung der Taktfrequenz bzw. eine Erhöhung der Anzahl von Verkehrsmitteln notwendig ist. Die Umsetzung kann punktuell und tageszeitabhängig vorgenommen werden. Ein dementsprechendes Angebot an billigeren Tickets soll weitere Anreize bieten. In der Gemeinderatssitzung der aktuellen Woche wurde ein Kurzstreckenticket zum Preis von € 1,– einstimmig gefordert. Nun wird diese Forderung an die zuständigen Stellen von Verkehrsverbund und Graz Linien übermittelt.“

SPÖ: „Die SPÖ Graz hat ein „FAIRkehrs- Konzept“ entwickelt, das den öffentlichen Verkehr und die sanfte Mobilität stärken soll. Einerseits soll der PKW-Verkehr so gut wie möglich (Park+Ride-Plätze) aus der Stadt draußen gehalten werden und andererseits soll die Kapazität und der Takt bei den öffentlichen Verkehrsmitteln verbessert werden.“

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