Alternativen leben, Nachhaltigkeit – Do it Yourself!

Am 1. Juni 2016 stand auf der Grazer Uni alles unter diesem nachhaltigen Motto. Studierende der Uni Graz organisierten diesen Nachhaltigkeitstag, der ein ganztägiges Diskursprogramm von 9 bis 19 Uhr rund um das Thema bot.

Vorträge in der Aula, wie “Nachhaltigkeit wofür?” von O. Univ.-Prof. Dr. phil. Zimmermann, “Österreich auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energiesystem: Hindernisse und Chancen” von Dr. Kopetz oder “Nachhaltigkeit an Unis: Was können Studierende beitragen” von O. Univ.-Prof. Dr. phil. Kromp-Kolb, begeisterten die ZuhörerInnen und regten zum Nachdenken an. Neben den Vorträgen gab es ein buntes Angebot an Workshops, welche ganz unter dem Zeichen DIY standen. Innerhalb kurzer Zeit konnte man Tipps zum richtigen Energiesparen im Haushalt bekommen, selbstgemachte Haushaltprodukte wie Cremes, Wasch- und Reinigungsmittel oder Shampoo zaubern, Seedbombs aus einer großen Fülle an Saatgut und Erde selbst herstellen oder Einblicke bekommen, wie eine Radiosendung gemacht wird.

Dazu gab es auch eine Initiativenmesse mit zahlreichen Ausstellern wie  System Change Not Climate Change, La Strada, SOL, Viva con Aqua, Alternativreferat der Uni Graz, BAN – Ökoservice, Gemeinwohlökonomie, Südwind, Welthaus, Gmota, Oikos, Repair-Cafe und Rettet die Mur. Hier konnten sich BesucherInnen über nachhaltige Organisationen und Aktionen informieren und sich vernetzen. Zusätzlich gab es auch für alle einen kostenlosen Fahrradcheck am Vorplatz des Hauptgebäudes, der großes Gefallen fand. Abgerundet wurde dieses nachhaltige Spektakel von einem schmackhaften veganen Buffet aus regionalen Lebensmitteln.

Das Organisationsteam vom Alternativreferat der ÖH, den Oikos Graz, STV USW und STV Geographie vom Nachhaltigkeitstag freut sich auf jeden Fall schon auf Runde 2 im nächsten Jahr.

Meinungen zum Nachhaltigkeitstag:

„Nachhaltig ist, dass wir schauen das unsere Kinder und Enkel das Leben genauso genießen können wie ich jetzt“ – BAN

„Wir haben sehr viele Synergieeffekte durch Gemeinschaft, z.B. durch Foodsharing. Sich zu überlegen, was bedeutet mein Handeln für die ganze Welt und wie kann ich mein Handeln so gestalten, dass die ganze Welt etwas davon hat.“ – GMOTA

 „Ich versuche Ressourcenschonend zu leben. Ich versuche kein Plastik zu kaufen, dafür gehe ich hauptsächlich auf Bauernmärkten einkaufen. Und ich versuche das Auto so wenig wie möglich zu nutzen, dh. mit dem Rad fahren oder den Öffis.“ – Johanna