AG – AktionsGemeinschaft Studentenforum Graz

Alles Geht.

Credit: AG - AktionsGemeinschaft Studentenforum Graz

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Warum sollten die Studierenden genau euch wählen?

Für uns stehen die Anliegen der Studierenden im Mittelpunkt. Wir wollen niemandem eine ideologische Meinung aufzwingen und Studierende nicht bevormunden. Für uns steht Bildungspolitik vor Gesellschaftspolitik und wir stehen für eine konstruktive ÖH, die sich nachhaltig für die besten Studienbedingungen einsetzt. Gemeinsam mit allen anderen AG-Unigruppen kämpfen wir auch seit Jahren für ein bundesweites Studententicket für das bereits eine Petition beim Parlament eingereicht wurde.

Welche Schwerpunkte zeichnen euch aus?

Für uns steht der Service für Studierende im Fokus. Durch ein umfassendes Angebot an Beratungen und Informationsleistungen wollen wir Studierende vom ersten Kontakt mit der Uni bis zum Studienabschluss begleiten und unterstützen. Durch einen konstruktiven Umgang mit den Entscheidungsträgern von Uni und Politik sollen die besten Studienbedingungen an der Karl-Franzens-Universität erreicht werden.

Welche drei (3) Dinge würdet ihr auf der Universität ändern, wenn ihr die Möglichkeiten dafür hättet?

 Die Uni braucht endlich ausfinanzierte Studienplätze, damit jeder ohne lange Wartezeiten in seine Lehrveranstaltungen kommt, gute Lehre genießen kann und moderne Infrastruktur am Campus nutzen kann. Die StEOP muss außerdem eine echte Orientierungsphase werden, die nicht nur aus KnockOut-Prüfungen besteht, sondern Studierende wirklich in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt. Außerdem soll die Bib 24/7 geöffnet haben und es soll in der prüfungsintensiven Zeit auch in Hörsälen gelernt werden können.

Welche Ideen habt ihr, um die Situation sozial schlechter gestellter Studierender zu verbessern?

Wir fordern leistbares Wohnen für Studierende und setzen uns vehement für die Wiedereinführung der alten Wohnbeihilfe ein, da die Neuregelung Studierende klar benachteiligt. Darüber hinaus braucht es endlich eine Inflationsanpassung der Studienbeihilfe, um die Beträge an die aktuellen Kostenrealitäten im Studierendenalltag anzupassen. Auch den Ausbau von Abend- und Blocklehrveranstaltungen als Alternativen zur „Lehre zwischen 9 und 17 Uhr“ wäre wünschenswert, um sozial schwächer gestellten Studierenden, die arbeiten gehen (müssen), das Fortkommen im Studium zu ermöglichen.

Die Wahlbeteiligung der ÖH-Wahl ist traditionell niedrig. Was sagt ihr jenen, die die ÖH-Wahl für sinnlos bzw. uninteressant halten?

Wir verstehen die Unzufriedenheit mit der Arbeit der Exekutive der Bundes-ÖH, die sich aktuell aus VSStÖ, den Fachschaftslisten, GRAS und FEST zusammensetzt. Deswegen nicht mehr wählen zu gehen, ist allerdings genau der falsche Schritt. Eine starke ÖH kann unheimlich viel erreichen und eine große Stütze im Unialltag darstellen. Wir wünschen uns deswegen eine hohe Wahlbeteiligung und rufen deswegen sämtliche Studierende auf, ihre Stimme abzugeben.

Mit welcher/welchen anderen Liste/n könntet ihr euch nach der Wahl eine Koalition vorstellen?

Wichtig ist für uns, dass der Fokus auf Bildungspolitik und Service statt Gesellschaftspolitik liegt. Wir werden nach der Wahl mit allen Fraktionen Gespräche suchen, die mit uns gemeinsam in dieser Richtung arbeiten wollen. Für die Finanzierung von Demobussen und die verantwortungslose Verschwendung von ÖH-Geldern sind wir nicht zu haben.