GRAS – Grüne und Alternative Student_innen

Widerständiger und lebendiger als je zuvor.

Credit: GRAS Grüne und Alternative Student_innen Graz

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Warum sollten die Studierenden genau euch wählen?

Die GRAS hat eine lange Tradition an der Universität Graz und hat in den letzten Jahren gemeinsam mit vielen motivierten Menschen viel erreicht. Wir stehen dafür, gesellschaftliche Verhältnisse und universitäre Bedingungen kritisch zu hinterfragen und haben keine Angst, für unsere Überzeugungen einzustehen. Wir kämpfen für den freien und offenen Hochschulzugang. Das bedeutet auch, dass wir uns mit aller Kraft gegen die geplante StudienplatzWEGfinanzierung einsetzen. Mitterlehner möchte hier flächendeckende Zugangsbeschränkungen in ganz Österreich einführen – das darf nicht passieren! Die GRAS steht auch für eine Beteiligung an Gesellschaftspolitik, denn Bildungspolitik hört nicht an Stufen der Hochschule auf.

Wir würden uns über dein Vertrauen bei der kommenden ÖH-Wahl sehr freuen!

Welche Schwerpunkte zeichnen euch aus?

Bei dieser Wahl haben wir uns folgende Themenschwerpunkte gesetzt:

– Ein existenzsicherndes Grundstipendium von 838 Euro pro Monat, das allen Studierenden die Möglichkeit gibt, ohne ständige Berufstätigkeit studieren zu können. Immerhin 60% der Studierenden arbeiten im Schnitt 19,5 Std./Woche neben dem Studium- nur ca. 12% beziehen überhaupt ein eine konventionelle Studienbeihilfe – und die beträgt im Durchschnitt nur 307 Euro – von einer Existenzsicherung sind wir also weit entfernt. (Quelle: Stud. Sozialerhebung 2015)

– Verhinderung der StudienplatzWEGfinanzierung und damit der flächendeckenden Zugangsbeschränkungen. Darüber hinaus wird Menschen ohne zahlungskräftige Eltern oder Menschen mit Betreuungspflichten der Zugang zu einem Studium massiv erschwert.

– Nachhaltige Frauen*förderung an den Hochschulen und Sensibilisierung aller Hochschulangehörigen. Gleichstellung auf allen Ebenen der Uni!

Auch die stärkere Einbindung der Studierenden auf allen Ebenen der Universitätsverwaltung (z.B. über Umfragen) und bei Postenbesetzungen ist uns ein großes Anliegen.

Welche drei (3) Dinge würdet ihr auf der Universität ändern, wenn ihr die Möglichkeiten dafür hättet?

– Abschaffung der Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen und Einrichtung einer echten Orientierungsphase am Beginn des Studiums.

– Mehr kritische Lehre und einladende öffentliche Lernplätze, die auch am Wochenende und abends geöffnet haben.

– Eine leistbare Studierendenfahrkarte, die Studis mit Wohnsitz außerhalb von Graz nicht benachteiligt. Wir kämpfen auch weiterhin für ein österreichweites Studierendenticket.

Welche Ideen habt ihr, um die Situation sozial schlechter gestellter Studierender zu verbessern?

Mehr Lehrveranstaltungsangebote an Wochenenden und am Abend, sowie ein attraktives Online-Angebot an Lernmaterialien, um Studierende mit Job und/oder Betreuungspflichten zu entlasten und unser Konzept eines existenzsichernden Grundstipendiums.

Die Wahlbeteiligung der ÖH-Wahl ist traditionell niedrig. Was sagt ihr jenen, die die ÖH-Wahl für sinnlos bzw. uninteressant halten?

Eine Interessenvertretung, wie die ÖH Uni Graz kann nur wirkungsvoll arbeiten, wenn Ihre Mitglieder hinter ihr stehen und sich beteiligen und kann zu einem lebendigen Ort des Austausches und der Vielfalt werden, wenn wir ihr die Chance dazu geben. Gemeinsam können wir uns die Hochschule erschaffen, die wir uns wünschen und auch verdienen!

Mit welcher/welchen anderen Liste/n könntet ihr euch nach der Wahl eine Koalition vorstellen?

Mit allen Fraktionen, die an der Uni Graz antreten, jedoch schließen wir den RFS aus und sind offen für Verhandlungen mit allen Fraktionen, die sich zum offenen und freien Hochschulzugang bekennen.