KSV-KJÖ – Kommunistischer StudentInnenverband

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Credit: KSV-KJÖ Kommunistischer StudentInnenverband Graz

#LeistbaresWohnen #GeldFürBildungStattFürBanken #MarxStattMurks

Warum sollten die Studierenden genau euch wählen?

Weil der KSV nicht nur groß redet, sondern auch handelt. Das zeigen wir aktuell, wo es um die Streichung der Wohnbeihilfe für über 5.000 Studierende geht. Uns ist es gelungen, am Campus tausende Unterschriften gegen diese Kürzung zu sammeln. Auch standen wir denen, die Geld verloren haben, mit Rat und Tat zur Seite.

Für uns steht die Interessensvertretung der Studierenden im Vordergrund. Das hört aber nicht bei billigen Skripten und Lernplätzen auf, sondern hängt ebenso mit der sozialen Situation von Studierenden zusammen. Als Verband sind wir nicht nur vor Wahlen aktiv, sondern mit der Mietrechtsberatung, inhaltlichen Veranstaltungen und unserer Zeitung durchgehend am Campus präsent.

 Welche Schwerpunkte zeichnen euch aus?

Der KSV kann auf ein großes Wissen im Hinblick auf soziale Anliegen von Studierenden zurückgreifen – sei es im Hinblick auf das Wohnen, nötige Beihilfen oder die Berufstätigkeit von Studierenden. Uns geht es nicht um spektakuläre Wahlkämpfe, sondern um kontinuierliche Arbeit. Aufgrund unserer Weltanschauung bemühen wir uns, den Zusammenhang zwischen den großen bildungspolitischen Themen und den alltäglichen Problemen von Studierenden aufzuzeigen und hier anzusetzen.

 Welche drei (3) Dinge würdet ihr auf der Universität ändern, wenn ihr die Möglichkeiten dafür hättet?

  1. Soziale Hürden wie Studiengebühren oder Aufnahmetests gehören abgeschafft!
  2. Studierende sind ein wichtiger Teil der Universität! Sie müssen mehr Mitspracherecht haben.
  3. Ausweitung der Bibliotheksöffnungszeiten, ohne Nachteile für die Bediensteten.

 Welche Ideen habt ihr, um die Situation sozial schlechter gestellter Studierender zu verbessern?

Unmittelbar wäre eine Rücknahme der Kürzungen, die mit der neuen Wohnunterstützung einhergegangen sind, das Gebot der Stunde. Als KSV haben wir uns auch auf verschiedenen Ebenen dafür eingesetzt, haben Unterschriften gesammelt, Demos unterstützt und viele Studierende gemeinsam mit der KPÖ beraten. Mittelfristig wäre es nötig, die Beihilfen endlich angemessen an die Inflation anzupassen. Soziale Hürden wie Studiengebühren oder absurde Aufnahmetests gehören abgeschafft. Unbezahlte Praktika dürfen im Rahmen von Curricula nicht länger geduldet werden.

Die Wahlbeteiligung der ÖH-Wahl ist traditionell niedrig. Was sagt ihr jenen, die die ÖH-Wahl für sinnlos bzw. uninteressant halten?

Die ÖH hat selber einen großen Anteil daran, dass ihr viele Studierende den Rücken kehren. Die aktuelle Exekutive agiert etwa oft zu kleinmütig und hat Angst anzuecken. Im Vordergrund muss die Vertretung der Interessen der breiten Mehrheit der Studierenden stehen – je mehr Leute wählen und sich engagieren, desto stärker ist die ÖH.

 Mit welcher/welchen anderen Liste/n könntet ihr euch nach der Wahl eine Koalition vorstellen?

Inhaltlich haben wir bei verschiedenen Themen bereits gut mit der Fachschaftsliste, den Grünen und dem VSStÖ zusammengearbeitet. Wir streben keine konkrete Koalition an, sind aber gerne bereit, wieder die Verantwortung für Referate wie Soziales und Arbeit zu übernehmen. In diesen Bereichen konnte vom KSV in den Jahren 2013 bis 2015 viel für die Studierenden erreicht werden.