GRAS – Grüne und Alternative Studierende

„Grüner wird’s nur mit GRAS!“

#lautstarkgras #grüneuni #freistudieren

 

 

 

 

1. WARUM SOLLTEN DIE STUDIERENDEN EUCH WÄHLEN?

Eine Stimme für uns ist eine Stimme für Gleichberechtigung, für einen freien und offenen Hochschulzugang und für eine nachhaltige Universität, sozial wie ökologisch.

 

2. WELCHE SCHWERPUNKTE ZEICHNEN EUCH AUS?

Wir von der GRAS setzen uns für Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und ein freies Studium für alle ein. Wir finden, dass es jeder*jedem ermöglicht sein sollte, das zu studieren was er*sie möchte, egal welchen sozioökonomischem Hintergrund die Person hat. Die vielleicht wissenschaftlich bedeutende akademische Zukunft einer einzelnen Person darf nicht an einer Aufnahmeprüfung scheitern, bei der es oft weniger darauf ankommt, ob man für das Studium geeignet ist, sondern ob man sich einen teuren Vorbereitungskurs leisten kann. Wir sind außerdem für ein fixes Grundstipendium für alle, denn Studieren ist teuer und nicht alle bekommen eine Finanzspritze von den Eltern und müssen deswegen nebenbei arbeiten, was den Studienfortschritt erschweren kann. Rundherum fordern wir eine grünere Universität- mit großem biologischem vegan-vegetarischen Angebot in der Mensa und einem wöchentlich stattfindenden Bauernmarkt auf dem Uni Gelände. Außerdem wollen wir auch einen Ausbau der Fahrradwege und eine generelle Verkehrsberuhigung ums Unigelände. Studieren ist schon stressig genug,da sind NahtodErlebnisse auf dem Weg zur Prüfung eindeutig zuviel.

 

3. WELCHE DREI DINGE WÜRDET IHR AUF DER UNIVERSITÄT ÄNDERN, WENN IHR DIE MÖGLICHKEITEN DAFÜR HÄTTET?

Unsere Wunschuniversität erreicht man super mit dem Fahrrad über einen durchgehenden Fahrradweg und dort angekommen findet man zu jeder Zeit einen Fahrradständer, weil es einfach soviele gibt. Hat man mal einen Platten, kann man den leicht bei der Fahrradreperaturstation reparieren. Außerdem kann man sogar zur Rush-hour fröhlich um die Uni radeln, weil wir eine Verkehrsberuhigung umgesetzt haben. Quält einen der kleine oder größere Hunger kann man in der Mensa aus einem großen biologischen vegan- vegetarischen Angebot wählen, sich am Bauernmarkt auf der Uni mit reichlich saisonalem Obst und Gemüse eindecken oder sich einen fairen Bio Snack vom Automaten holen. Ist man dann wieder gestärkt für die nächste Lerneinheit, findet man leicht einen gut ausgestatteten komfortablen Lernplatz, egal ob drinnen oder draußen.

 

4. WELCHE IDEEN HABT IHR, UM DIE SITUATION SOZIAL SCHLECHTER GESTELLTER STUDIERENDER ZU VERBESSERN?

Wir fordern ein Studium Generale, durch das alle alles an Studien ausprobieren können, bevor sie dann eine gut fundierte Entscheidung für ihr Traumstudium treffen können, ganz ohne Aufnahmeprüfung. Im Studium sollten alle Skripten und Präsentationen digital frei verfügbar sein, sowie das es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass man ECTS auch für Erfahrungen außerhalb der Hochschule angerechnet bekommt. Außerdem wäre ein fixes Grundstipendium für alle, eine Erhöhung der Mietbeihilfe sowie ein Fahrtkostenzuschuss für Pflichtpraktika wichtig.

 

5. DIE WAHLBETEILIGUNG DER ÖH-WAHL IST TRADITIONELL NIEDRIG. WAS SAGT IHR JENEN, DIE DIE ÖH-WAHL FÜR SINNLOS BZW. UNINTERESSANT HALTEN?

Ihr wisst ja gar nicht, wo bei all den Services, die ihr auf der Universität nutzt, die ÖH dahintersteckt. Egal ob es das Last-minute Drucken einer Arbeit im Servicecenter ist, das verzweifelte Blättern im Studienleitfaden, die Suche nach freien Wahlfächern oder auch der Sozialtopf- das ist alles die ÖH! Und wenn euch das alles ein Kreuzerl bei der ÖH Wahl nicht wert ist, dann stellt euch mal einen Sommer ohne Spritzerstand vor… Überzeugt?

 

6. MIT WELCHER/WELCHEN ANDEREN LISTE/LISTEN KÖNNTET IHR EUCH NACH DER WAHL EINE KOALITION VORSTELLEN?

Mit jeder, die sich für einen freien und offenen Hochschulzugang einsetzt und unsere Werte teilt.


 

Anmerkung der Redaktion:

Beitrag aus der Sonderausgabe der Libelle zur ÖH-Wahl 2019. Beiträge wurden unverändert übernommen