JUNOS – Junge liberale Studierende

„Schluss mit teuren Öffis! Es braucht ein 50 € Studiticket für Graz!“

#wirmachenmehr

 

 

 

 

 

 

 

1. WARUM SOLLTEN DIE STUDIERENDEN EUCH WÄHLEN?
Unser größtes Anliegen ist es, die Studienbedingungen an unserer Hochschule zu verbessern. Besonders wichtig ist uns so zum Beispiel die Schaffung von besseren Betreuungsverhältnissen, ein modernes und digitales Studium mit LV-Streaming und Podcasts, als auch die Abschaffung sinnloser Anwesenheitspfl ichten und Voraussetzungsketten.

 

2. WELCHE SCHWERPUNKTE ZEICHNEN EUCH AUS?

Wir JUNOS stehen für eine transparente, partizipative und konstruktive Arbeit an unserer Hochschule. Für uns steht ganz klar das Wohl der Studierenden im Fokus. Wir möchten nicht durch politisch motivierte Sprüche punkten, sondern durch anständige Arbeit im Sinne der Studierenden. Klar ist für uns auch, dass eine gute Interessensvertretung keinen Zwang braucht, weswegen wir uns ganz klar gegen die ÖH-Zwangsmitgliedschaft aussprechen.

 

3. WELCHE DREI DINGE WÜRDET IHR AUF DER UNIVERSITÄT ÄNDERN, WENN IHR DIE MÖGLICHKEITEN DAFÜR HÄTTET?

Zu allererst braucht es einen massiven Ausbau der KFU in Sachen digitale Hochschule. Es macht doch keinen Sinn, dass ich vom Grazer Schlossberg aus eine LV von der Uni Stanford streamen kann, aber keine von der KFU. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Schaffung von besseren Betreuungsverhältnissen.
Dabei setzen wir uns klar für ein faires Zugangsmanagement ein. Und außerdem möchten wir die ÖH wieder transparenter machen. Es braucht eine gläserne ÖH, die ihre ganzen Rechnungen offenlegt. Ein Fall wie 2018, wo sich der Vorsitz bestehend aus FLUG, VSSTÖ und GRAS eine 6200€ Kaffeemaschine kauft, darf an der KFU nie wieder vorkommen!

 

4. WELCHE IDEEN HABT IHR, UM DIE SITUATION SOZIAL SCHLECHTER GESTELLTER STUDIERENDEN ZU VERBESSERN?

Graz hat das teuerste Studienticket in ganz Österreich. Während man in Wien 90 € pro Semester zahlt, sind es bei uns 142 €. Wir sagen: Schluss mit teuren Öffi s! Wir fordern ein 50 € Studiticket für Graz. Das käme insbesondere sozial benachteiligten Studierenden zu gute. Weitere Punkte wären die Schaffung von Teilzeitsemestern und die Aufstockung des Sozialtopfes. Ebenso setzen wir uns für die Befreiung des ÖH-Beitrags von sozial schwachen Studierenden ein.

 

5. DIE WAHLBETEILIGUNG DER ÖH-WAHL IST TRADITIONELL NIEDRIG. WAS SAGT IHR JENEN, DIE DIE ÖH-WAHL FÜR SINNLOS BZW. UNINTERESSANT HALTEN?

Dass wir ihren Unmut verstehen, weil die Bundes-ÖH als auch einige lokale ÖHs die Anliegen der Studierenden aus dem Fokus verloren haben. Anstatt anständiger Interessensvertretung wird vielerorts aus schließlich Allgemeinpolitik betrieben. Wir JUNOS wollen, dass die Studierenden nicht länger im Regen stehen gelassen werden, sondern dass ihre Interessen wieder in den Vordergrund kommen! Dabei sind wir vor allem auch der festen Überzeugung, dass eine vernünftige ÖH keine Zwangsmitgliedschaft braucht.

 

6. MIT WELCHER/WELCHEN ANDEREN LISTE/LISTEN KÖNNTET IHR EUCH NACH DER WAHL EINE KOALITION VORSTELLEN?

Die ÖH ist die gesetzliche Interessensvertretung der Studierenden, und das steht für uns absolut im Mittelpunkt. Völlig egal ob in einer Exekutive oder in der Opposition, so oder so werden wir uns für Verbesserungen im Studienalltag einsetzen. Und jeder der das auch möchte, ist herzlich eingeladen, an unserer Seite zu kämpfen!


 

Anmerkung der Redaktion:

Beitrag aus der Sonderausgabe der Libelle zur ÖH-Wahl 2019. Beiträge wurden unverändert übernommen.