KSV-KJÖ – Kommunistischer StudentInnenverband

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

#konsequent #sozial #verlässlich

 

 

 

 

 

 

1. WARUM SOLLTEN DIE STUDIERENDEN EUCH WÄHLEN?

Weil der KSV-KJÖ nicht nur groß redet, sondern auch handelt. Das zeigt sich zum Beispiel beim Thema Wohnen. Seit Jahren bieten wir eine kostenlose Mietrechtsberatung direkt am Campus an, mittlerweile auf drei Grazer Hochschulen. Außerdem haben wir uns aktiv gegen die De-Facto-Abschaffung der Wohnbeihilfe für Studierende eingesetzt – und gleichzeitig KollegInnen konkret beraten. Für uns steht die Interessensvertretung im Vordergrund. Das hört aber nicht bei billigen Skripten und Lernplätzen auf, sondern hängt ebenso mit der sozialen Situation von Studierenden zusammen. Als Verband sind wir nicht nur vor Wahlen aktiv, sondern mit der Mietrechtsberatung, inhaltlichen Veranstaltungen und unserer Zeitung durchgehend am Campus präsent.

 

2. WELCHE SCHWERPUNKTE ZEICHNEN EUCH AUS?

Der KSV-KJÖ kann auf ein großes Wissen im Hinblick auf soziale Anliegen von Studierenden zurückgreifen – sei es im Hinblick auf das Wohnen, nötige Beihilfen oder die Berufstätigkeit von Studierenden. Uns geht es nicht um spektakuläre Wahlkämpfe, sondern um kontinuierliche Arbeit. Aufgrund unserer Weltanschauung bemühen wir uns, den Zusammenhang zwischen den großen bildungspolitischen Themen und den alltäglichen Problemen von Studierenden aufzuzeigen und hier anzusetzen.

 

3. WELCHE DREI DINGE WÜRDET IHR AUF DER UNIVERSITÄT ÄNDERN, WENN IHR DIE MÖGLICHKEITEN DAFÜR HÄTTET?

1. Studierende sind ein wichtiger Teil der Universität! Sie müssen mehr Mitspracherecht haben. 2. Sinnlose Voraussetzungsketten in den Curricula gehören abgeschafft. 3. Befreiung von Studiengebühren für berufstätige Studierende wiedereinführen. Da hat die ÖH-Exekutive leider komplett versagt.

 

4. WELCHE IDEEN HABT IHR, UM DIE SITUATION SOZIAL SCHLECHTER GESTELLTER STUDIERENDER ZU VERBESSERN?

Schlimmster Einschnitt der letzten Jahre war die Wohnunterstützung, von der Studierende fast durchgehen ausgeschlossen sind. Das muss rückgängig gemacht werden. Mittelfristig wäre es nötig, die Beihilfen endlich angemessen an die Infl ation anzupassen. Soziale Hürden wie Studiengebühren oder absurde Aufnahmetests gehören abgeschafft. Unbezahlte Praktika dürfen im Rahmen von Curricula nicht länger geduldet werden.

 

5. DIE WAHLBETEILIGUNG DER ÖH-WAHL IST TRADITIONELL NIEDRIG. WAS SAGT IHR JENEN, DIE DIE ÖH-WAHL FÜR SINNLOS BZW. UNINTERESSANT HALTEN?

Die ÖH hat selber einen großen Anteil daran, dass ihr viele Studierende den Rücken kehren. Es ist nötig, die Vertretung der Interessen der breiten Mehrheit der Studierenden wieder in den Vordergrund zu stellen. Dann würden mehr KollegInnen die ÖH als „ihre“ Einrichtung verstehen. Und je mehr Leute wählen und sich engagieren, desto stärker ist die ÖH.

 

6. MIT WELCHER/WELCHEN ANDEREN LISTE/LISTEN KÖNNTET IHR EUCH NACH DER WAHL EINE KOALITION VORSTELLEN?

Inhaltlich haben wir bei verschiedenen Themen immer wieder gut mit der Fachschaftsliste, den Grünen und dem VSStÖ zusammengearbeitet. Wir streben keine konkrete Koalition an, sind aber gerne bereit, wieder die Verantwortung für Referate wie Soziales oder Arbeit zu übernehmen. In diesen Bereichen konnte vom KSV-KJÖ in der Vergangenheit viel für die Studierenden erreicht werden.

 


 

Anmerkung der Redaktion:

Beitrag aus der Sonderausgabe der Libelle zur ÖH-Wahl 2019. Beiträge wurden unverändert übernommen.